Braunschweig. Professor Dr. Gerhard Robbers (Trier), Präsident des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg und Experte für Religionsverfassungsrecht, ist am Mittwoch, 20. Februar, um 19 Uhr zu Gast in der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem in Braunschweig (Alter Zeughof 2/3). In einem Gespräch mit Michael Strauß, Pressesprecher der Landeskirche Braunschweig, geht er der Frage nach, inwieweit die Regelungen des Grundgesetzes zum Verhältnis von Kirche und Staat noch zeitgemäß sind und wie sie gegebenenfalls weiterentwickelt werden müssen.
Anlass dafür sind die jüngsten Debatten über das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und die öffentliche Bedeutung von Religion, zum Beispiel im Arbeitsleben. Aber auch der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen, der Sonntagsschutz sowie religiöse Symbole in öffentlichen Räumen oder die Staatsleistungen sorgen zunehmend für gesellschaftliche Kontroversen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei.




