Goslar/Harz. Die Zusammenarbeit der Kirchen in der Harz-Region geht weiter. Nachdem in den vergangen drei Jahren grenzüberschreitende Karten mit geöffneten Kirchen sowie ein Buch über die evangelischen Kirchengebäude im Harz veröffentlicht wurde, haben die Verantwortlichen nun eine eigene Internetpräsenz der Kirchen im Harz aufgebaut.
Auf der neuen Internetpräsenz können sich Besucherinnen und Besucher über rund 120 verlässlich geöffnete Kirchengebäude im Harz informieren. Wie der Herzberger Superintendent Volkmar Keil und der Ballenstedter Kreisoberpfarrer Jürgen Dittrich betonten, reagiere man damit auf das Bewusstsein sowohl breiter Teile der Bevölkerung als auch vieler Touristen, die den Harz als gemeinsame Kulturregion erlebten.
Das Projekt ist eine Initiative der Kirchenkreise Ballenstedt, Clausthal-Zellerfeld, Eisleben-Sömmerda, Halberstadt, Herzberg, Osterode und Südharz, der Propsteien Goslar, Bad Harzburg und Seesen sowie der katholischen Bistümer Erfurt, Hildesheim und Magdeburg. Auf diese Weise sind drei Bundesländer (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen), drei katholische Bistümer und vier evangelische Landeskirchen (Anhalt, Braunschweig, Mitteldeutschland und Hannover) miteinander verbunden.




