Braunschweig/Goslar. Die Reformvorhaben und Strukturveränderungen in der Landeskirche Braunschweig stehen weiter im Mittelpunkt der synodalen Beratungen. Die Landessynode diskutiert bei ihrer kommenden Tagung vom 17. bis 19. November in Goslar unter anderem die bisherige Umsetzung ihrer Beschlüsse zur Prioritätensetzung vom November 2010. Vor diesem Hintergrund verabschiedet sie außerdem den Haushaltsplan für das Jahr 2012. Der Etatentwurf sieht Einnahmen und Ausgaben von rund 78,4 Millionen Euro vor. Auf der Tagesordnung steht auch ein Bericht über den Stand der Beratungen zur künftigen Zusammenarbeit der evangelischen Kirchen in Niedersachsen.
Außerdem diskutiert das Kirchenparlament den Lage- und Tätigkeitsbericht des Landeskirchenamtes sowie ein Kirchengesetz zur Änderung der Propsteiordnung. Danach soll Paragraph 17 Absatz drei aufgehoben werden, nach dem bei Propstwahlen keine Kandidaten aus der eigenen Propstei kommen sollen. Darüber hinaus muss die Synode ein nicht ordiniertes Mitglied des Kollegiums des Landeskirchenamtes wählen, da die Amtszeit von Oberlandeskirchenrat Hans-Peter Vollbach 2012 endet. Der Jurist wurde im Juli 2006 für sechs Jahre gewählt und wird vom Ältesten- und Nominierungsausschuss zur Wiederwahl vorgeschlagen. Die neue Amtszeit beträgt zwölf Jahre, er ist der einzige Kandidat.




