Braunschweig (epd). Landesbischof Friedrich Weber hat in einem Osterbrief das christliche Fest als Chance für einen Neuanfang bezeichnet. Der Osterglaube verändere die Welt. Er bringe Licht in sie hinein. Der evangelische Landesbischof schreibt, die griechisch-orthodoxen Christen hätten das Symbol des Lichts zentral in die Liturgie ihres Ostergottesdienstes gestellt. Dabei werde es von einem zum anderen weitergegeben. "Wer Licht empfangen hat und sieht, wie die anderen im Dunklen leben, muss es weitergeben. Er kann es nicht egoistisch bewahren wollen."
Die Frage danach, ob die Auferstehung Jesu wirklich geschehen sei, spiele keine Rolle. Sie sei eine Frage des Historikers, schreibt Weber. Die Suche nach Beweisen sei kein Weg, zu Jesus zu kommen. "Aus dem Beweis der Auferstehung wächst kein Glaube."




