In einer ökumenischen Vesper zum Ausklang des Jahres der Bibel am 7. Dezember im Hildesheimer Dom betonten die Bischöfe die einende Bedeutung der Bibel. "Allen Menschen verspreche die Heilige Schrift eine Zukunft", lautete die Botschaft von Dr. Josef Homeyer, Bischof des Bistums Hildesheim. Dr. Margot Käßmann, Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, sprach in der vollbesetzen Kirche von der Bibel als vom Wort Gottes, "das nicht tot ist, sondern lebendig zu uns spricht". Der Imperativ der Bibel läge auf einem besonderen Einsatz nicht für die Starken einer Gesellschaft, sondern gerade für die Schwächeren, führte Dr. Friedrich Weber, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Braunschweig, aus. "Das Gelingen einer Gesellschaft hängt von der Bibel ab", erklärte Weber und stellte die Heilige Schrift den unveränderlichen und menschlichem Schicksal gegenüber gleichgültigen Naturgesetzen gegenüber.
Ein Jahr lang stand die Bibel im Mittelpunkt vieler Aktionen von Kirchen und Gemeinden. Marc Chagalls Lithographie-Zyklus zum Buch Exodus, ausgestellt von der St. Martini-Gemeinde, der Jüdischen Gemeinde Braunschweigs und der Braunschweiger Bibelgesellschaft zum Beispiel habe etwa 12.000 Besucher erreicht, berichtete Dr. Martina Kesten bei der Vesper in Hildesheim. Unter dem Motto "Suchen. Und Finden. 2003. Das Jahr der Bibel" haben die christlichen Kirchen, die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG), das Katholische Bibelwerk (KBW) sowie christliche Werke und Verbände mit unzähligen Veranstaltungen zur Bibellektüre neu ermuntert. ehl
Nachrichten Ansicht Landeskirche
News
11.12.2003
Kategorie: Pressestelle




