Braunschweig/Goslar. Haushaltsberatungen für 2013 und 2014 stehen im Mittelpunkt der Tagung der braunschweigischen Landessynode am 16. und 17. November in Goslar. Erstmals wurde ein Doppelhaushalt auf der Grundlage des neuen Finanzausgleichsgesetzes (FAG) entwickelt, das die Landessynode Anfang Juni beschlossen hatte. Das neue Gesetz soll vor allem sicherstellen, dass die Landeskirche nicht mehr Geld ausgibt als sie einnimmt und somit ein strukturelles Defizit in Zukunft vermieden wird. In den vergangenen Jahren musste die Landeskirche immer wieder mehrere Millionen Euro aus ihren Rücklagen nehmen, um den Haushalt auszugleichen.
Der neue Haushaltsplan weist für 2013 ein Volumen von rund 81,5 Millionen und für 2014 von 80,5 Millionen Euro aus. Damit bewegt er sich in der Größenordnung der beiden Vorjahre. Hinsichtlich der Kirchensteuereinnahmen geht der Plan von knapp 64 Millionen in 2013 und knapp 63 Millionen Euro in 2014 und damit von einer leichten Steigerung gegenüber 2011 und 2010 aus.
Auf der Tagesordnung stehen außerdem Berichte über die in der Vergangenheit beschlossenen Strukturreformen: zum Beispiel beim Diakonischen Werk, der Bildungsarbeit, der Verwaltung, oder auch im Bereich der Stellen- und Strukturplanung. Die Umweltkammer legt eine Stellungnahme zur Massentierhaltung vor.




