Braunschweig (epd). Für die Opfer der Flutkatastrophe an Elbe und Donau sind bei der Braunschweiger Diakonie bislang mehr als 83.000 Euro an Spenden eingegangen. 716 Einzelspender und 45 Kirchengemeinden hätten zu diesem Ergebnis beigetragen, teilte das Diakonische Werk Braunschweig am Donnerstag mit. Für die Einzelfallhilfe, den Wiederaufbau und die Instandsetzung zerstörter Gebäude würden allerdings auch weiterhin Spenden benötigt.
"Ich bin erfreut über die große Solidarität und Anteilnahme für die betroffenen Menschen", sagte Pfarrer Jürgen Lausch, der im Diakonischen Werk für die Katastrophenhilfe verantwortlich ist. In Sachsen werde das Geld für die Überbrückungshilfe und den Wiederaufbau eingesetzt. Über ein neu eingerichtetes Fluthilfebüro der Diakonie in Magdeburg würden Gelder auch an Betroffene in Sachsen-Anhalt weitergegeben. Viele Menschen bekämen dort keine Kredite mehr, weil sie den Eigenanteil von 50 Prozent der Kosten nicht aufbringen könnten.




