Braunschweig. Fußball muss Sport bleiben und darf keine Ersatzreligion werden, sagt Sebastian Ebel, Präsident des Bundesliga-Aufsteigers Eintracht Braunschweig. Denn im Fußball sei nichts so vergänglich wie der Erfolg von heute. Darauf lasse sich kein Leben gründen, betont er in der neuen Ausgabe der „Evangelischen Perspektiven", dem Magazin der Landeskirche Braunschweig. Außerdem unterstreicht Ebel sein protestantisch geprägtes Gewissen. Der Erfolg verpflichte zu verantwortlichem Handeln. Vor allem dürfe der Fußball der Gewalt keine Bühne bieten.
Die aktuelle Ausgabe des Kirchenmagazins berichtet außerdem über die Entwicklung des jüdischen Lebens im Braunschweiger Land. Nicht zuletzt aufgrund des Zuzugs vieler Juden aus Osteuropa lebt das Gemeindeleben in Braunschweig und Wolfsburg seit einigen Jahren auf. So ist das Judentum zwischen Harz und Heide wieder stärker öffentlich erkennbar und eine wichtige Kraft im Gespräch der Religionen, wie das Titelthema zeigt.
Wie das Miteinander der Religionen konkret gelingen kann, zeigt ein Porträt von Aykut Günderen. Er ist als Muslim Mitglied der Christlich Demokratischen Union und engagiert sich als Ratsherr in Braunschweig für das Gemeinwohl. Und ein Beitrag über den Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe macht auf ein besonderes Kunstprojekt in der Landeskirche mit Blick auf das Reformationsgedenken im Jahr 2017 aufmerksam.
Die „Evangelischen Perspektiven" sind wieder kostenlos in allen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen sowie in der Pressestelle erhältlich (Tel. 05331-802108, E-Mail). Eine elektronische Ausgabe kann über die Internetpräsenz der Landeskirche kostenlos auch im Abonnement bestellt werden. Im Internet erhältlich ist zusätzlich eine elektronische Fassung zum Download, die für mobile Endgeräte optimiert ist.




