Braunschweig. Zum dritten Mal erwartet das Atelier Sprache am Theologischen Zentrum Braunschweig Pfarrerinnen und Pfarrer zum Internationalen Bugenhagen-Symposium. Ab Donnerstag, 22. September, diskutieren mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland und einigen osteuropäischen Ländern drei Tage lang über die Sprache der Liturgie. Mit dabei sind Theologen aus Lettland, Rumänien, Ungarn, Polen, Tschechien und Russland. Als Referenten wirken namhafte Theologieprofessoren ebenfalls aus ganz Deutschland mit; darunter der Religionspädagoge Michael Meyer-Blanck aus Bonn, der Pastoraltheologe Erich Garhammer aus Würzburg, oder die Praktische Theologin Ilona Nord aus Hamburg.
Bei dem Symposium geht es unter anderem um die Frage, in wie fern die gottesdienstliche Sprache als „öffentliche Poesie" gelten kann, so die Geschäftsführerin des Ateliers Sprache, Pfarrerin Ingrid Drost von Bernewitz (Braunschweig). Zu einer öffentlichen Lesung mit dem Bonner Schriftsteller Gisbert Haefs lädt das Atelier alle Interessierten am Freitag, 23. September, um 19:30 Uhr in das Theologische Zentrum ein (Alter Zeughof 2-3). Haefs, der unter anderem als Übersetzer der Lieder Bob Dylans bekannt geworden ist, wird aus zwei Erzählungen lesen, die im religiös-historischen Kontext spielen.




