Bad Harzburg/Braunschweig. Die Bad Harzburger Pröpstin Katharina Meyer (57) gibt aus gesundheitlichen Gründen ihr Propstamt auf und übernimmt neue Aufgaben in der Propstei Braunschweig. Zum 1. Januar 2014 erhält sie eine halbe allgemeinkirchliche Stelle und ist künftig zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Propstei Braunschweig sowie den pastoralpsychologischen Dienst. Das hat die Kirchenregierung bei ihrer jüngsten Sitzung in Wolfenbüttel beschlossen.
Katharina Meyer ist seit 2004 Pröpstin in Bad Harzburg und war für zwölf Jahre gewählt. „Mir ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen. Ich bin sehr gerne Pröpstin hier", heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeitenden ihrer Propstei. Allerdings wolle sie das Propstamt nicht mit eingeschränkten Kräften ausüben: „Das könnte den Herausforderungen, die zu bewältigen sind, nicht gut tun."
Vor ihrer Zeit als Pröpstin war Katharina Meyer zusammen mit ihrem Ehemann, Pfarrer Klaus Meyer, in der Evangelischen Studierendengemeinde Braunschweig tätig. Klaus Meyer ist seit 2010 Pfarrer der Kreuzkirchengemeinde in Braunschweig-Alt Lehndorf. Katharina Meyers neue Stelle ist auf sechs Jahre befristet.
Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit übernimmt sie die Aufgaben von Pfarrer Wolfgang A. Jünke. Nach achtjähriger Tätigkeit als Propsteibeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Kultur will er sich nach Vollendung seines 60. Lebensjahres ab dem 1. Juni auf seine halbe Gemeindepfarrstelle in der Kirchengemeinde Martin Chemnitz im Südosten der Stadt Braunschweig beschränken. Jünke ist dort seit 34 Jahren Gemeindepfarrer.
In der Übergangszeit soll die Öffentlichkeitsarbeit der Propstei Braunschweig durch den stellvertretenden Propst Michael Gerloff wahrgenommen werden, wie Pröpstin Uta Hirschler mitteilte. Sie dankte Wolfgang Jünke für seine engagierte Arbeit: „Er hat dazu beigetragen, dass die kirchliche Arbeit erkennbar wurde und die Propstei mit ihren 28 Gemeinden eine gute Rolle in der Braunschweiger Medienöffentlichkeit gespielt hat."




