Braunschweig. In Braunschweig befindet sich mit dem Hauptfriedhof der größte kirchliche Begräbnisplatz Deutschlands. In eindrucksvoller Weise erzählt er Geschichten über Leben und Tod, wie in der neuen Ausgabe der „Evangelischen Perspektiven" deutlich wird. Auch die Geschichten bekannter Persönlichkeiten können Besucherinnen und Besucher kennen lernen: Der Schriftsteller Wilhelm Raabe, der Autoindustrielle Heinrich Büssing, oder auch der Pianofabrikant Wilhelm Grotrian liegen hier begraben.
Außerdem enthält die neue Ausgabe ein Interview mit der verantwortlichen Pfarrerin für die Evangelische Studierendengemeinde (esg) in Braunschweig, Christiane Picht-Büscher. Seit einem Jahr für diese Arbeit zuständig, beschreibt sie die besonderen Herausforderungen der Kirche an der Hochschule und erklärt, warum die Politisierung der esg in Folge der 68er-Zeit heute keine Rolle mehr spielt.
Darüber hinaus porträtiert das Magazin die Gemeindekuratorin Sabine Dießel aus Klein-Elbe bei Salzgitter. Sie hat im Theologischen Zentrum in Braunschweig eine entsprechende Weiterbildung absolviert und unterstützt mit ihren neuen Kenntnissen ihre Gemeinde und ihren Kirchenvorstand. Nicht zuletzt greift die neue Ausgabe das aktuelle Thema Burnout auf. Ein Beitrag fragt unter anderem danach, in wie weit das Phänomen der geistigen und seelischen Erschöpfung auch Mitarbeitende in der Kirche betrifft.
Die „Evangelischen Perspektiven" sind das vierteljährlich erscheinende Magazin der Landeskirche Braunschweig. Die Publikation ist kostenlos in allen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen sowie in der Pressestelle erhältlich (Tel. 05331-802108, E-Mail). Eine ebenfalls kostenlose pdf-Ausgabe kann über die Internetpräsenz der Landeskirche auch im Abonnement bestellt werden.




