Braunschweig. Die Bedeutung der eigenen Existenz für das Theologiestudium sowie die Arbeit der Pfarrerinnen und Pfarrer hat Landesbischof Dr. Friedrich Weber beim zweiten Gesamtpfarrkonvent am Mittwoch, 27. August, in Braunschweig hervorgehoben. Vor über 200 Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus der gesamten Braunschweiger Landeskirche bezeichnete er die Auseinandersetzung mit der Theologie als einen immer währenden Lernprozess. Hierbei gehe es um die Integration von Glauben und Leben.
Weber unterstrich die geistliche Dimension der Ordination, der Berufung der Pfarrerinnen und Pfarrer zum Dienst der Verkündigung. Dazu gehöre, dass auch sie in ihrem Glauben immer wieder in Frage gestellt würden. Diese Infragestellung sei eine wichtige Erfahrung, die die Nähe Gottes vermittele und deswegen positiv zu beurteilen sei. Ein angefochtener Glaube sei dem Christen gemäß, sagte der Landesbischof. Auf diese Weise könnten Pfarrerinnen und Pfarrer für die Menschen zu "Gehilfen des Glaubens" werden. mic
Weber unterstrich die geistliche Dimension der Ordination, der Berufung der Pfarrerinnen und Pfarrer zum Dienst der Verkündigung. Dazu gehöre, dass auch sie in ihrem Glauben immer wieder in Frage gestellt würden. Diese Infragestellung sei eine wichtige Erfahrung, die die Nähe Gottes vermittele und deswegen positiv zu beurteilen sei. Ein angefochtener Glaube sei dem Christen gemäß, sagte der Landesbischof. Auf diese Weise könnten Pfarrerinnen und Pfarrer für die Menschen zu "Gehilfen des Glaubens" werden. mic




