Braunschweig (epd). Die Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Braunschweig will im kommenden Halbjahr vor allem soziale Themen bearbeiten. Von Januar bis Juni gehe es in 30 Veranstaltungen um Schwerpunkte wie Grundeinkommen oder den gerechten Umgang mit Gemeinbesitz, teilte die Akademie am 9. Januar mit. Auch über Religionsfreiheit, die Inklusion behinderter Menschen, die ethische und ökologisches Bewertung von Unternehmen und die Seelsorge auf dem Land soll diskutiert werden.
Die Akademie "Abt Jerusalem" ist Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Akademien in Deutschland. Sie ist nach Abt Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem (1709-1789) benannt. Er war Priestererzieher und Hofprediger, Abt des Klosters Riddagshausen bei Braunschweig und Direktor des dortigen Predigerseminars. Zudem gilt er als einer der wichtigsten deutschen Aufklärungstheologen. Auf seine Initiative geht die Gründung des Collegium Carolinum zurück, aus dem die heutige Technische Universität Braunschweig hervorging.




