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19.03.2012 Kategorie: Pressestelle

Bestes Ergebnis bei der Wahlbeteiligung

Landeskirche Braunschweig liegt trotz Rückgangs bei Kirchenvorstandswahl in Niedersachsen vorn

Braunschweig/Wolfenbüttel. Mit einer leicht geringeren Wahlbeteiligung als vor sechs Jahren haben die Gemeinden der Landeskirche Braunschweig am Sonntag, 18. März, ihre Kirchenvorstände neu gewählt. Im Vergleich zur Wahl 2006 sank die Beteiligung um 1,7 Prozentpunkte auf 22,5 Prozent. Trotzdem verzeichnet Braunschweig mit diesem Ergebnis niedersachsenweit die höchste Wahlbeteiligung: Die Beteiligung in Hannover lag bei 18,6 Prozent (plus 1,3 Prozent), in Oldenburg bei 14,1 Prozent (minus 0,9 Prozent) und in Schaumburg-Lippe bei 20,3 Prozent (minus 4,3 Prozent).

Wie im Jahr 2006 stieg der Frauenanteil bei den gewählten Kandidatinnen und Kandidaten in der Landeskirche Braunschweig weiter an, von 57,4 auf 60,2 Prozent. Der Männeranteil ist von 42,6 auf 39,8 Prozent gesunken. Der Altersdurchschnitt liegt bei 51 Jahren. Insgesamt wurden 1863 Personen gewählt, 1121 Frauen, 742 Männer. Ein weiteres Drittel der Kirchenvorstandsmitglieder wird berufen. 

Deutlich gestiegen ist die Zahl derjenigen, die ihre Stimme per Briefwahl abgegeben haben, von rund 14 auf 16 Prozent. Dagegen ist die Zahl der Jungwählerinnen und Jungwähler geringfügig von 2,1 (2006) auf 1,9 Prozent gefallen. Leicht gestiegen von 1,8 auf 2,1 Prozent ist die Zahl der Gewählten zwischen 18 und 24 Jahren. Insgesamt gingen 74460 Kirchenmitglieder zur Wahl, wahlberechtigt waren 330584 Personen über 16 Jahre. Wiedergewählt wurden 1267 Personen, das entspricht 68,2 Prozent, knapp drei Prozent mehr als vor sechs Jahren.

Mit mehr als 35 Prozent verzeichnet die Propstei Bad Gandersheim erneut die höchste Wahlbeteiligung innerhalb der Landeskirche. Die Propstei Braunschweig ist mit knapp 13 Prozent wieder das Schlusslicht. Alle Propsteien mussten leichte Verluste hinnehmen. Die Ergebnisse im einzelnen:

Bad Gandersheim: 35,42 Prozent (2006: 37,96), Bad Harzburg: 26,14 Prozent (2006: 26,85), Braunschweig: 12,72 Prozent (2006: 14,28), Goslar: 24,05 Prozent (2006: 25,14), Helmstedt: 20,25 Prozent (2006: 22,76), Königslutter: 28,50 Prozent (2006: 29,53), Salzgitter-Bad: 21,28 Prozent (2006: 21,90), Salzgitter-Lebenstedt: 21,75 Prozent (2006: 22,48), Schöppenstedt: 33,54 Prozent (2006: 35,57), Seesen: 27,22 Prozent (2006: 29,27), Vechelde: 27,95 Prozent (2006: 30,85), Vorsfelde: 22,44 Prozent (2006: 25,98), Wolfenbüttel: 18,69 Prozent (2006: 19,74).

Die höchste Wahlbeteiligung bei den Kirchengemeinden verzeichnet Wartjenstedt in Baddeckenstedt (Propstei Salzgitter-Lebenstedt) mit 89,88 Prozent. 222 von 247 Wahlberechtigten gaben hier ihre Stimme ab. Auf Platz zwei folgt die Gemeinde Parleib bei Calvörde (Propstei Vorsfelde) mit 88,33 Prozent. Hier beteiligten sich 20 von 24 Wahlberechtigten. Beginn der neuen Amtszeit ist der 1. Juni.

Ergebnisstatistik der Landeskirche Braunschweig

Landesbischof Weber mit Banner zur Kirchenvorstandswahl 2012.