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25.03.2003 Kategorie: Pressestelle

Symbolische Schlüsselübergabe

Brüdern-Gemeinde und Landeskirche informieren über neuen Nutzungsvertrag

Braunschweig. Als Zeichen der neuen Kooperation zwischen der Landeskirche und der Braunschweiger Brüdern-Gemeinde hat Pfarrer Frank-Georg Gozdek Landesbischof Dr. Friedrich Weber am Montag, 25. März, einen symbolischen Schlüssel überreicht. Beide haben einen Vertrag unterzeichnet, der für dreißig Jahre die Nutzung der Hallenkirche und des Kreuzgangs mit Remter und Klostergarten der Brüdernkirche durch die Landeskirche regelt. Mit einem neuen "Evangelischen Klosterforum für Ethik und Kultur" möchte die Landeskirche das öffentliche theologische Gespräch in Braunschweig fördern. Oberlandeskirchenrat Peter Kollmar sagte, durch den Vertrag und die Sicherung des Predigerseminars und der zugehörigen Bibliothek sei die Grundlage dafür geschaffen, den theologischen Dialog in der Mitte der Stadt zu präsentieren. Die evangelische Kirche wolle Positionen zu gesellschaftlichen Themen beziehen und besonders in Fragen der Bioethik in den Dialog mit der Universität und den verschiedenen Bundesinstituten in der Region treten. Die Landeskirche plant den Umbau des Remters, damit dieser ganzjährig genutzt werden kann. Dabei soll der historische Charakter der klösterlichen Anlage, die Landesbischof Weber als einen einzigartigen kirchlichen Ort beschrieb, möglichst wenig beschädigt werden. Die Brüdern-Gemeinde hatte in früheren Gesprächen aus denkmalpflegerischen Gründen den Einbau einer Empore in der Hallenkirche zur Unterbringung der Bibliothek abgelehnt. Die besondere gottesdienstliche Praxis der Brüderngemeinde solle in gegenseitiger Akzeptanz gewahrt werden, sagte Gozdek, der sich auch für eine Fortsetzung der traditionsreichen Kreuzgangkonzerte einsetzt. Dank der finanziellen Unterstützung der Richard-Borek-Stiftung werde eine Sanierung der Außenfassade und der Fenster ins Auge gefasst, sagte Michael Schormann, Vertreter des Kirchenvorstands. kn