Braunschweig. Damit Kirchengebäude nicht zu Museen werden, bildet die Evangelische Erwachsenenbildung zusammen mit der Landeskirche ehrenamtliche Kirchenführerinnen und Kirchenführer aus. Sie sollen nicht nur Wissenswertes über die jeweilige Kirche vermitteln, sondern auch die geistliche Dimension der Architektur und Ausstattung zugänglich machen. 15 neue Absolventen der Ausbildung erhielten nun ihre Zertifikate von Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer. Es war bereits der zweite Kurs. 2010 konnten 16 Personen diese besondere Qualifikation erwerben.
Die neuen Kirchenführerinnen und Kirchenführer sind für konkrete Gebäude zuständig: Ulrich Schwarze für die Christuskirche in Weddel, Jürgen Engelke für den Braunschweiger Dom, Franziska Fischer und Annette Herth für den Kaiserdom in Königslutter, Gabriele Heilmann für die Klosterkirche Riddagshausen, Elisabeth Maczulat für die St. Ägidienkirche in Braunschweig, Gabriele Herzig für die St. Andreaskirche in Braunschweig, Klaus Conrad für die St. Bartholomäuskirche in Blankenburg, Elmar Grüneich für die St. Johanniskirche in Braunschweig, Anne-Rose Kothe für die St. Marienkirche in Salzgitter-Engerode, Dr. Jürgen Fröchling für die St. Martinikirche in Braunschweig, Wolf-Rüdiger Grundmann für die St. Nicolaikirche in Braunschweig-Melverode, Deborah Warnecke für die St. Nicolaikirche in Gifhorn, Dr. Christoph Schaper für die St. Trinitatiskirche in Wolfenbüttel und Christel Cornelius für die St. Vinzenzkirche in Schöningen.
Am Ende ihrer umfangreichen Ausbildung mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Qualifikation durch eine Hausarbeit und ein Kolloqium nachweisen. Neben Aspekten der Kunst- und Kirchengeschichte und der Theologie standen auch Fragen der Didaktik, Methodik und Kirchenpädagogik auf dem Programm.




