Wolfenbüttel. Die religiösen Grundlagen des nationalen und globalen Zusammenlebens stehen im Zentrum einer neuen Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Wolfenbütteler Gespräche". Sie ist eine gemeinsame Initiative von Landesbischof Dr. Friedrich Weber, Professor Dr. Helwig Schmidt-Glintzer, Direktor der Herzog-August-Bibliothek, Dr. Karl Ermert, Direktor der Bundesakademie für kulturelle Bildung, und Wilhelm Schmidt, MdB, Kirchenbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion, in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Zum Auftakt hält Theologie-Professor Dr. Eberhard Jüngel D.D. (Tübingen) am Dienstag, 9. Dezember, um 19 Uhr, in der Herzog-August Bibliothek in Wolfenbüttel einen Vortrag zum Thema "Religionen in der Zivilgesellschaft". Jüngel ist unter anderem Vorsitzender der Kammer für Theologie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). An einer anschließenden Podiumsdiskussion beteiligen sich neben ihm die Journalistin Jutta Roitsch-Wittkowsky (Frankfurt/M.) und Professor Dr. Hans-Peter Schneider (Hannover).
Wie die Initiatoren im Vorwort zur Einladung schreiben, sollen die "Wolfenbütteler Gespräche" den gesellschaftlichen Diskurs über eine "friedliche und produktive Zukunftsentwicklung des Gemeinwesens" fördern. Durch die zunehmende globale Mobilität und Migration bei Aufrechterhaltung des Gebots der Toleranz und der weltanschaulichen Neutralität des Staates habe sich eine neue Situation ergeben, die dringend der Klärung bedürfe. mic
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01.12.2003
Kategorie: Pressestelle



