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17.11.2012 Kategorie: Pressestelle

Neuordnung der Publizistik

Landessynode beendet Mitfinanzierung der „Evangelischen Zeitung“ im Jahr 2014

Goslar. Die braunschweigische Landessynode hat sich dazu entschieden, die „Evangelische Zeitung" ab dem Jahr 2014 nicht mehr mitzufinanzieren. 2010 hatte sie nach kontroverser Debatte noch beschlossen, die Kooperation der Zeitung mit der nordelbischen Kirchenzeitung zu unterstützen und sie für weitere drei Jahre mit 65.000 Euro zu fördern.

Ein Synodenbeschluss zur Weiterfinanzierung lag indessen nicht vor, so dass der neue Doppelhaushalt in 2014 keine Mittel für die Publikation mehr vorsah. Domprediger Joachim Hempel (Braunschweig) wies als amtierender Vorsitzender des Finanzausschusses darauf hin, dass ein wirtschaftlicher Erfolg auch durch die Neuausrichtung der Zeitung nicht erkennbar sei. Er bat den Medienausschuss der Landessynode, die Publizistik der Landeskirche neu zu beraten.

Auch Synodenpräsident Gerhard Eckels sowie weitere Mitglieder des Finanzausschusses sprachen sich dafür aus, den Haushalt ohne eine Weiterfinanzierung der Zeitung zu beschließen. 1500 Abonnements im Bereich der Landeskirche Braunschweig seien keine ausreichende Grundlage mehr.

Außerdem erwies sich die Tatsache als problematisch, dass der Zwang zu einem ausgeglichenen Haushalt durch das neue Finanzausgleichsgesetz eine Kompensation der Mittel an anderer Stelle erfordert hätte. Trotz intensiver Beratungen zwischen dem Medien- und dem Finanzausschuss konnte eine solche Kompensation nicht gefunden werden.

Zuvor hatte der Vorsitzende des Medienausschusses, Propst Joachim Kuklik (Salzgitter) für eine Weiterfinanzierung der Zeitung aus kirchenpolitischen Gründen geworben. Auch wenn die Auflage weiter sinke, sei ein gemeinsames Vorgehen der Kirchen von Hannover, Oldenburg und Braunschweig sinnvoll. Und Pfarrer Harald Welge (Braunschweig) betonte, die Zeitung sei inhaltlich besser geworden, gab aber zu, dass sie von zu wenigen abonniert und gelesen werde.

Domprediger Jochim Hempel.

Synodenpräsident Gerhard Eckels.

Propst Joachim Kuklik.

Pfarrer Harald Welge. Fotos (4): S. Hübner