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24.12.2011 Kategorie: Pressestelle

Fest der Hoffnung

Predigt von Landesbischof Weber im ARD-Fernsehgottesdienst aus Wolfenbüttel

Wolfenbüttel/Braunschweig. Weihnachten ist das Fest der Hoffnung und des Trostes. Das hat Landesbischof Weber am Heiligen Abend im ARD-Fernsehgottesdienst in der Hauptkirche in Wolfenbüttel unterstrichen. „Kreuz und Leid wenden sich, weil Gott das so will", sagte er in seiner Predigt zu Paul Gerhardts Lied „Ich steh an deiner Krippen hier". Unfrieden und Krankheit, Gewalt gegen Fremde und Einsamkeit müssten nicht das letzte Wort behalten. Die Welt könne sich ändern: „Im Großen und im Kleinen, in unseren Familien und Kirchen, in der Politik, in den nationalen und internationalen Beziehungen."

Das Kind in der Krippe, so der Landesbischof, sei das Geschenk Gottes an alle Menschen. Wer so beschenkt sei, könne auch selber schenken und erkennen, wie kostbar die Menschen an seiner Seite für ihn sind. So könne Weihnachten auch Mut machen, sich gegen Gewalt, Hunger und Durst einzusetzen und für Menschen, „die bei Nacht und Nebel abgeschoben werden". Weber betonte, ihn bewege das Schicksal mancher Asylbewerber, die in Deutschland Heimat gefunden haben und doch nicht aufgenommen werden. Und er fragte: „Wo bleibt die Barmherzigkeit, das Erbarmen?"

Die Christvesper am Heiligen Abend wurde im Fernsehprogramm der ARD (Das Erste) aus der Hauptkirche in Wolfenbüttel übertragen. Die Kantorei der Gemeinde sang Choräle aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach unter Leitung von Almuth Bretschneider und Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker. Beteiligt waren auch der Posaunenchor Wolfenbüttel unter der Leitung von Landesposaunenwart Siegfried Markowis und der Flötenkreis St. Marien. Kinder der Gemeinde stellten die einzelnen Szenen der Weihnachtsgeschichte pantomimisch dar.

Predigt im Wortlaut

Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber.