Braunschweig. Die Religionslehrerinnen und Religionslehrer an staatlichen Schulen sind wichtige Interpreten des Glaubens. Oft führen sie mehr als viele andere das religiöse Gespräch mit Jugendlichen, denen die Kirche fremd geworden ist. Wie sie im Studium auf ihre Aufgabe vorbereitet werden, beschreibt die neue Ausgabe der „Evangelischen Perspektiven". Das Magazin der Landeskirche Braunschweig wirft einen Blick in das Seminar für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Technischen Universität Braunschweig.
In einem Interview mit dem Präsidenten des kommenden Kirchentages in Hamburg, Professor Dr. Gerhard Robbers, geht es um das Verhältnis von Staat und Kirche. Dabei tritt der Staatskirchenrechtler für das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften ein und verteidigt das kirchliche Arbeitsrecht. Lohndumping müsse in der Kirche allerdings ausgeschlossen sein. Vielmehr müsse die Kirche mit ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besser umgehen als andere Arbeitgeber.
Nicht zuletzt informiert die aktuelle Ausgabe über den Fahrplan zur Bildung der neuen Mitwirkungsorgane in der Landeskirche Braunschweig. Bis zum November müssen die Synoden der 13 Propsteien ihre Mitglieder der Landessynode wählen, die sich zu Beginn des Jahres 2014 neu konstituiert. Zu den letzten Aufgaben der amtierenden Landessynode zählt die Wahl des neuen Landesbischofs oder einer Landesbischöfin im November 2013.
Die „Evangelischen Perspektiven" sind wieder kostenlos in allen Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen sowie in der Pressestelle erhältlich (Tel. 05331-802108, E-Mail). Eine elektronische Ausgabe kann über die Internetpräsenz der Landeskirche kostenlos auch im Abonnement bestellt werden. Im Internet erhältlich ist zusätzlich eine für mobile Endgeräte optimierte elektronische Fassung zum Download.




