Goslar/Braunschweig. Die braunschweigische Landessynode befasst sich bei ihrer kommenden Tagung am 13. und 14. Mai in Goslar erneut mit dem im November beschlossenen Profil- und Finanzkonzept für die Landeskirche. Ziel des Konzeptes ist es, künftig nicht mehr Geld auszugeben, als die Landeskirche einnimmt. Erwartet werden Debatten über den generellen Fortgang des Projektes sowie die Umsetzung der bisherigen Beschlüsse.
Die Landessynode wird auch einen Vertreter des Landesbischofs wählen. Da es sich hierbei um ein ordiniertes Mitglied des Kollegiums handeln muss, fällt die Entscheidung zwischen der Leiterin des Personalreferates, Oberlandeskirchenrätin Brigitte Müller (56), und dem neuen Leiter der Theologischen Abteilung, Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer (50). Einen Wahlvorschlag unterbreitet der Ältesten- und Nominierungsausschuss. In Folge von Hofers Ausscheiden aus der Kirchenregierung, muss die Synode ebenfalls ein neues ordiniertes Mitglied für dieses Leitungsorgan wählen.
Als Reaktion auf den Abbruch der Propstwahl in Braunschweig sieht die Tagesordnung außerdem einen Antrag zur Änderung der Propsteiordnung vor. Hierbei geht es vor allem um Paragraph 17 Absatz 3, nach dem Kandidaten nicht aus der eigenen Propstei kommen sollen. Darüber hinaus will sich die Synode erneut mit der Frage einer Neugliederung der Propsteien befassen.




