Hannover/Braunschweig. Zu einem Gedankenaustausch über den Auftrag der Bundeswehr und die Situation von Soldaten in Niedersachsen hat sich Landesbischof Weber mit den Kommandeuren des Landeskommandos Niedersachsen, Oberst Ulrich Tebbel und Oberst Dr. Frank Koch, am 26. September in Hannover getroffen. Dabei verschaffte sich der Landesbischof unter anderem einen Eindruck vom Familienbetreuungszentrum des Landeskommandos in Hannover. Hier werden vor allem Familienangehörige von Soldaten begleitet, die sich in einem Auslandseinsatz befinden.
In dem Zentrum werden auch rund 300 Familien betreut, die im Bereich der Landeskirche Braunschweig leben, obwohl hier keine militärischen Stützpunkte mehr vorhanden sind. Außerdem sei deutlich geworden, dass die Militärseelsorge auch in diesem Kontext eine wichtige Rolle spiele, so Weber.
Das Landeskommando Niedersachsen (LKdo NI) nimmt seit seiner Indienststellung 2007 die Aufgaben der zivil-militärischen Zusammenarbeit im flächenmäßig zweitgrößten Bundesland wahr. Das Kommando, mit Sitz in Hannover, ist somit erster Ansprechpartner in allen Fragen von möglichen Unterstützungsleistungen der Bundeswehr bei Naturkatastrophen, besonders schweren Unglücksfällen, im Rahmen der Amtshilfe und der dringenden Nothilfe in Niedersachsen.




