Wolfenbüttel. Für eine stärkere Beachtung ethischer Werte in der Wirtschaft setzt sich der niedersächsiche Ministerpräsident Christian Wulff (Hannover) in der neuen Ausgabe der Zeitschrift "Synode direkt" ein. Wulff äußert sich in einem Exklusivinterview mit der Publikation der braunschweigischen Landeskirche.
Im Rahmen des Schwerpunktthemas "Kirche und Wirtschaft" greift die Zeitschrift die aktuelle Debatte über den Umbau des Sozialstaates in Deutschland auf. Dazu äußern sich unter anderem auch der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Jürgen Gohde (Berlin), der Professor für Christliche Gesellschaftslehre Traugott Jähnichen (Bochum) sowie Klaus Schuberth (Braunschweig), Vorstand der Brauerei Feldschlösschen und Präsident der Industrie- und Handelskammer Braunschweig.
Darüber hinaus untersucht die neue Ausgabe von "Synode direkt", in wie weit Kirche und Diakonie wichtige Wirtschaftsfaktoren im Braunschweiger Land sind. Kontrovers diskutieren Manfred Casper, Hauptgeschäftsführer des Allgemeinen Arbeitgeberver-bandes Braunschweig, und Rüdiger Becker, Persönlicher Referent des Braunschweiger Landesbischofs, wie weit der wirtschaftsethische Einspruch der Kirche gehen darf.
Neben Fragen der Wirtschaft bildet das Thema Ökumene einen zweiten Schwerpunkt der Zeitschrift. Reinhard Frieling, langjähriger Direktor des Konfessionskundlichen Instituts der EKD, beschreibt, was evangelische und katholische Christen voneinander lernen können und wie auf diese Weise die Ökumene weiter gestärkt werden kann. Außerdem erfährt der erste Ökumenische Kirchentag in Berlin eine eigenständige Würdigung.
Die neue Ausgabe von "Synode direkt" ist wieder kostenlos erhältlich bei der Pressestelle der Landeskirche, Telefon 05331/802108, Fax 05331/802700, E-Mail: ips(at)luth-braunschweig.de. mic
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02.06.2003
Kategorie: Pressestelle




