Braunschweig/Frankfurt a.M. (epd). Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, hat den Muslimen Glück- und Segenswünsche für den Fastenmonat Ramadan übermittelt. "Der Lobpreis Gottes des Schöpfers und Erhalters sei für Christen ebenso elementar wie für Muslime jetzt im Ramadan", erklärte er am 20. Juli zum Beginn des Festes. "Im gemeinsamen Eintreten für soziale Gerechtigkeit für die Schwachen fühlten sie sich untereinander verbunden."
In der aktuellen Diskussion um die Ausübung des religiösen Lebens stünden die christlichen Kirchen in Deutschland an der Seite der Muslime, so der ACK-Vorsitzende mit Blick auf die Beschneidungsdebatte: "Über die Grenzen der Religionen hinweg wollen wir uns gemeinsam gegen antireligiöse Kräfte der Atheisten einsetzen und immer wieder für einen lebendigen Glauben werben."
Ramadan wird in diesem Jahr in Deutschland vom 20. Juli bis 18. August gefeiert, am 19. August folgt das Fest des Fastenbrechens. Im Ramadan sind die Gläubigen aufgerufen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unter anderem auf Essen und Trinken zu verzichten.
Zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland gehören 17 Kirchen als Mitglieder und vier Kirchen als Gastmitglieder, darunter die evangelische und katholische Kirche, orthodoxe Kirchen, evangelische Freikirchen und andere kleinere Kirchen.




