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01.06.2013 Kategorie: Pressestelle

Neues Konzept für Jugendkirche

Landessynode begrüßt Verbindung mit einem Jugendzentrum in Braunschweig

Goslar/Braunschweig. Die Jugendkirche in Braunschweig soll mit einem neuen Konzept fortgeführt werden. Die braunschweigische Landessynode stimmte am Samstag, 1. Juni, in Goslar einem Plan zu, der die Verbindung der Kirche mit einem Kinder- und Jugendzentrum der Stadt Braunschweig für das östliche Ringgebiet vorsieht.

Träger dieses Zentrums soll die Propstei Braunschweig werden. Mit Zuschüssen der Stadt könnten dort zwei Stellen für Sozialpädagogen geschaffen werden, erläuterte Landeskirchenrat Cornelius Hahn.

Die Landeskirche beteilige sich mit einer Pfarrstelle sowie einer halben Diakonenstelle für das Jugendzentrum. Der Pfarrer sei zur Hälfte seiner Stelle Schulpfarrer. Auf diese Weise könne die Vernetzung der Jugendkirche mit den Schulen verbessert werden. Gerade in dieser Hinsicht habe es Defizite in der bisherigen Arbeit der Jugendkirche gegeben, so Hahn. Außerdem habe sie kaum über die Grenzen Braunschweigs hinaus gewirkt.

Bei dem neuen Konzept sollen drei Partner zusammenwirken: die Kirchengemeinde St. Pauli-Matthäus, die Propstei Braunschweig und der Arbeitsbereich Jugendarbeit der Landeskirche. Das Jugendzentrum entstehe im Gemeindehaus an der Matthäuskirche, erläuterte Hahn. Die Kirche selber werde zu einem offenen Zentrum. Popularmusikalische Angebote sollen durch die Verpflichtung von Honorarkräften ermöglicht werden.

Katharina Schulz (Braunschweig) begrüßte für den Bildungs- und Jugendausschuss der Landessynode das neue Konzept. Es sei eine Chance, die ursprüngliche Idee der Jugendkirche in geeigneter Weise neu zu profilieren und damit ein erfolgversprechendes Angebot für Jugendliche in Braunschweig zu entwickeln.

Die Jugendkirche war in den vergangenen Monaten unter anderem durch personelle Wechsel in Schwierigkeiten geraten. Ende 2011 übernahm die Jugendkirchenpfarrerin eine neue berufliche Aufgabe, Ende 2012 die Jugendkirchendiakonin. Die Leitung der Jugendkirche liegt seitdem bei Landesjugendpfarrer Lars Dedekind. Ihre Einrichtung ging auf einen Beschluss der Landessynode im November 2007 zurück.

Katharina Schulz begrüßte das neue Konzept für die Jugendkirche. Foto: S. Hübner