Wolfenbüttel. Die Schulpolitik der Landeskirche Braunschweig nach dem Zweiten Weltkrieg untersucht eine neue Studie des Landeskirchlichen Archivs. Unter dem Titel "Die braunschweigische Landeskirche und das Volksschulwesen in Niedersachsen nach 1945" (Wolfenbüttel 2003) beschreibt der Historiker Christian Simon die Kooperation der Kirche mit dem Land Niedersachsen bis zur Neuregelung des Staat-Kirche-Verhältnisses im Loccumer Vertrag von 1955.
Der Autor zeigt, welche neuen Wege die Kirche gegangen ist, um die christlichen Anliegen in der Schule zu verankern. Nicht Konfrontation, sondern Kooperation mit den staatlichen Stellen führte zur Mitwirkung bei der inhaltlichen Gestaltung des Religionsunterrichts und zur Überwindung des ideologischen Grabens zwischen Kirche und Lehrerschaft.
Die Publikation ist als Heft 11 in der Reihe der "Quellen und Beiträge zur Geschichte der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig" erschienen. Sie ist für 2,50 Euro beim Landeskirchlichen Archiv (Tel. 05331/802197) oder über den Buchhandel für 3,50 Euro (ISBN 3-9807756-5-8) erhältlich. mic
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08.08.2003
Kategorie: Pressestelle




