Braunschweig. Mit Computer-Schulungen, EDV-Investitionshilfen und einem neuen Finanzwesen-Programm will die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig ihren 413 Kirchengemeinden die Verwaltungsarbeit erleichtern und Einsparungen ermöglichen. Das Zeitalter der Kassenverwaltung mit Zetteln in der Zigarrenkiste sei vorbei, sagte der Leiter des Gemeindefinanzreferates Harald Dube in einem Pressegespräch am Mittwoch in Braunschweig.
Mit dem neuen Finanz-Programm können die Gemeinden jetzt jederzeit den aktuellen Kontostand abfragen. Voraussetzung ist, sie haben die Buchungen einer der kirchlichen Verwaltungsstellen in Braunschweig, Helmstedt, Salzgitter, Goslar oder Blankenburg übertragen. 189 Gemeinden lassen sich laut Dube dort "sicher und professionell" betreuen. 120 weitere haben in einer Umfrage ihre Bereitschaft dazu erklärt.
Michael Busse vom Kirchenverband Braunschweig berichtete, dass allein der Kirchenverband Braunschweig jährlich 80.000 Buchungen für 40 Gemeinden einschließlich der Kindergärten vornimmt. Pfarrer Friedhelm Meiner von der Martinigemeinde in Braunschweig sieht "riesengroße Vorteile" der neuen Finanzdatenbank, weil der geschäftsführende Pfarrer und der Kirchenvorstand jetzt schneller und einfacher die Konten und Kosten kontrollieren könnten. Der Pfarrer werde entlastet und gewinne Zeit für Seelsorge und Verkündigung, meinte der Sprecher der Landeskirche, Michael Strauß.
Peter Carls, der sich um das landeskirchliche Internet kümmert, strebt als nächstes die Einbeziehung des Formular- und des Meldewesens an. (epd)
Mit dem neuen Finanz-Programm können die Gemeinden jetzt jederzeit den aktuellen Kontostand abfragen. Voraussetzung ist, sie haben die Buchungen einer der kirchlichen Verwaltungsstellen in Braunschweig, Helmstedt, Salzgitter, Goslar oder Blankenburg übertragen. 189 Gemeinden lassen sich laut Dube dort "sicher und professionell" betreuen. 120 weitere haben in einer Umfrage ihre Bereitschaft dazu erklärt.
Michael Busse vom Kirchenverband Braunschweig berichtete, dass allein der Kirchenverband Braunschweig jährlich 80.000 Buchungen für 40 Gemeinden einschließlich der Kindergärten vornimmt. Pfarrer Friedhelm Meiner von der Martinigemeinde in Braunschweig sieht "riesengroße Vorteile" der neuen Finanzdatenbank, weil der geschäftsführende Pfarrer und der Kirchenvorstand jetzt schneller und einfacher die Konten und Kosten kontrollieren könnten. Der Pfarrer werde entlastet und gewinne Zeit für Seelsorge und Verkündigung, meinte der Sprecher der Landeskirche, Michael Strauß.
Peter Carls, der sich um das landeskirchliche Internet kümmert, strebt als nächstes die Einbeziehung des Formular- und des Meldewesens an. (epd)



